WAG mit DigitalerMarktplatz.com ab sofort am Forum Oed

Online oder telefonisch bestellen und rund um die Uhr abholen – Lebensmittel, Medikamente und Paketlieferung zentral vor die Haustüre
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Linz, 1. 12. 2020

WAG mit DigitalerMarktplatz.com ab sofort am Forum Oed

Online oder telefonisch bestellen und rund um die Uhr abholen – Lebensmittel, Medikamente und Paketlieferung zentral vor die Haustüre 

(Linz, 01. 12. 2020) Linz ist bei den  aktuellen Bestrebungen möglichst wenig Kontakt zu anderen Mitmenschen zu pflegen um eine Lösungsvariante reicher. Im Rahmen eines Projektes des Lebensmittelclusters Oberösterreich installiert die Linzer Wohnungsgesellschaft WAG am neu gestalteten Forum Oed in Linz eine innovative Möglichkeit Waren aller Art, von Lebensmittel über Medikamente bis zur üblichen Paketlieferung ohne persönlichen Kontakt zu erhalten. Diese innovative Übergabestation DigitalerMarktplatz.com wurde von Variocube und HP-Projektentwicklung Pöcklhofer unter Unterstützung der Raiffeisenlandesbank OÖ und Hutchison Drei Austria entwickelt.

Vor allem regionale Lieferanten, bäuerliche Betriebe und der lokale Handel liefern in diese Übergabestation. Eine Auswahl jener Betriebe, bei denen bestellt werden kann, findet man im Web unter DigitalerMarktplatz.com. Die zentralen Übergabestationen am Forum Oed,  zwischen Ärztezentrum und Eurospar, ermöglichen es den Bürgern ihre bestellten Waren kontaktfrei 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche abzuholen. Dieses Service ist vor allem für die Anrainer, jene Menschen, die am Forum Oed arbeiten und alle, die gerade jetzt beim Einkauf auf zwischenmenschliche Kontakte verzichten möchten, ideal. An normalen Tagen beträgt die Personen-Frequenz am Forum Oed bis zu 30.000 Personen. Hiermit wird ein zukunftsträchtiges neues Modell des Einkaufens aus der Taufe gehoben.

Und die Vorteile liegen auf der Hand: Neben der Reduktion des persönlichen Kontaktes beim Lebensmitteleinkauf,  bekommt man seine Waren fein säuberlich kommissioniert in das für einen reservierte gekühlte oder ungekühlte Schließfach. Dieses öffnet man mit dem Smartphone bzw. mit einer Zahlenkombination. Somit erspart man sich auch das Berühren der Einkaufswagerln. Bezahlt wird per Überweisung, ohne dass man mit Bargeld hantieren muss oder die Tastatur eines Terminals zu berühren ist.

 

Einkauf Smart 4.0 – ein Projekt des Lebensmittelclusters OÖ

Die Partner des Lebensmittelcluster-Projektes Einkauf Smart 4.0 sind die Linzer Wohnungsgesellschaft WAG, die Wirtschaftsuniversität Wien mit Hannes Pöcklhofer Projektentwicklung-, Event-, Marketing- und Gemeindeberatung aus Pichling sowie Willy Lehmann von der gleichnamigen Markenagentur bzw. Immobilienbüro aus St. Florian. Mit dem Linzer Unternehmen Variocube wurde ein kongenialer Umsetzungspartner für DigitalerMarktplatz.com gefunden.

Heidrun Hochreiter, Leiterin des Lebensmittelclusters OÖ, verweist auf die enorme Bedeutung, innovative Wirtschaftsprojekte seitens des Landes zu fördern: „Es zeigt von Weitblick, wenn wir mit unseren Projekten den Anstoß für zukunftsorientierte Lösungen geben. Partner, die so wahrscheinlich nie zusammengefunden hätten, entwickeln kreative Ideen, die wie im aktuellen Krisenfall schnell und praxisorientiert zur Umsetzung gelangen.“

„Die Lebensmittelversorgung im Umfeld des mehrgeschossigen Wohnbaus zu installieren hat im Lebensmittelcluster OÖ-Projekt mehrere Vorteile. Neben den aktuellen Corona-bedingten Punkten sind es aber langfristig gesehen die volkswirtschaftlichen Aspekte“, erklärt Hannes Pöcklhofer. Es soll durch die Implementierung dieses innovativen Einkaufskonzeptes bis in die Nähe der Wohneinheit zum einen die Lebensqualität bei älteren und beeinträchtigten Menschen erhöht und zum anderen ein möglichst langes und autonomes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden. Nicht nur beim Kunden sondern auch in der Zustellung führt dies zu einer Reduktion des Individualverkehrs. Die Auswirkungen werden im Rahmen des Projektes in Richtung Versorgungssicherheit – hier hat der kontaktlose Einkauf aktuell eine traurige Aktualität erlangt – Personen- und Gütermobilität und die Impacts auf die Lebensqualität älterer Menschen untersucht.

Franz Spindler, Geschäftsführer von Variocube verweist auf die einfache Handhabung seines Marktplatz-Systems: „Die Paketfächer werden für jede Sendung dynamisch vergeben und nach erfolgter Abholung wieder freigegeben. Der Kunde wird per E-Mail oder SMS über die erfolgte Zustellung informiert. Er erhält einen Abhol-Code mit dem er seine Sendung zu einem beliebigen von der Zustellung vollkommen unabhängigen Zeitpunkt aus dem Schließfach entnehmen kann.“

Carina Steidl von der WAG verweist als Projektpartnerin darauf, dass die Erfahrungen aus diesem Projekt einen weiteren wichtigen Baustein zur nachhaltigen Entwicklung der bestehenden und zukünftigen Wohnungsbestände und Stadtteile der WAG darstellen. Die Beteiligung bei der Entwicklung innovativer Konzepte mit Partnern, wie auch die Sicherung von Nutzungsrechten für unsere Mieter, ist Teil der neuen strategischen Ausrichtung der WAG. „Für die Bewohner von WAG-Wohnungen kommt es neben einer Erhöhung der Lebensqualität und dem Implementieren von Smart Living-Elementen auch zu einem bedeutenden Nachhaltigkeitseffekt im Sinne der Umwelt durch das Wegfallen vieler individueller Versorgungsfahrten.“, sagt Steidl.

Willy Lehmann verweist darauf, „dass Der österreichische Lebensmittelhandel extrem stark konzentriert ist. Drei Handelsketten bestimmen über 90 Prozent des österreichischen Einkaufszettels. Im Internet gibt es aber eine Vielzahl von Bestellmöglichkeiten, die über das klassische Handels-Sortiment hinausgehen. Und die lokale Anbieterschaft, wie hier in Linz/Forum Oed, bekommt einen zusätzlichen Verkaufsplatz an 24 Stunden, 7 Tage die Woche.“

Dieter Scharitzer von der Wirtschaftsuniversität begleitet das Projekt auf wissenschaftlicher Ebene. „Bei dieser Pilot-Installation gelingt es neben der wissenschaftlich fundierten Aufbereitung, Erfahrungen aus der Praxis zeitnah einzuarbeiten. Die Schnelligkeit und Flexibilität während dieser Krise valide Daten für das Projekt bei gleichzeitiger Nutzenstiftung für die Bevölkerung zu beziehen, ist ein weiteres Asset für dieses erfolgreiche Projekt“, zeigt sich der gebürtige Linzer Scharitzer überzeugt.

Für den Digitalen Marktplatz konnten die Sponsoren Raiffeisenlandesbank OÖ und der Telekommunikationsanbieter Hutchison Drei Austria gewonnen werden. Beide Unternehmen haben einen starken regionalen Bezug mit Ihren Produkten und Dienstleistungen. Variocube setzt bei den Automaten, die über Mobilfunk (IoT) an den VC Cloud Service angebunden sind, auf die innovative Infrastruktur von Drei. Raiffeisen ist mit der KMU Beteiligungs AG Gründungsmitglied der Variocube. Die Raiffeisenlandesbank OÖ unterstützt das Projekt vor allem deshalb, weil es digitale Services mit regionalen Angeboten verknüpft. Der eigentliche Mehrwert zeigt sich natürlich gerade in der aktuellen Situation.

 

Weitere Aussagen zum innovativen Konzept des digitalen Marktplatzes:

Michaela Langer-Weninger, Präsidentin Oberösterreichische Landwirtschaftskammer meint: „Der Digitale Marktplatz ist mit seinem nachhaltigen Einkaufskonzept 24/7 für unsere Mitglieder die ideale Möglichkeit die Spezialitäten unserer Direktvermarkter direkt zu den Konsumenten in die Stadt zu bringen und bietet speziell in der jetzigen Situation wesentliche Vorteile für Kunden und Lieferanten. Heimische Qualität ist Trumpf und gibt unserer Region wirtschaftliche Impulse und den Kundinnen und Kunden Genuss und Sicherheit!“

NR Mag. Michael Hammer, Präsident des Oö. Zivilschutzverbandes wiederum sagt: „Der Digitale Marktplatz ist mit seinem Gesamtkonzept der regionalen Versorgung mit Medikamenten, Lebensmitteln und Waren der Direktvermarkter sowie der Integration einer Paketabholstation, sowie dem Konzept der Ausbaustufen zur autarken Versorgung, die ideale Plattform für die Strategie bzw. Produkte des Zivilschutzverbandes, weil damit zielgenau Lösungen und Produkte zum gemeinsamen Thema der Versorgungssicherheit für Krisensituationen abgedeckt wird. Mit unseren Sicherheitsprodukten im Zivilschutz-Shop erleichtern wir dem Bürger damit auch die Eigenvorsorge, den Vorsorgen schützt vor Sorgen!“