Vincent van Gogh – das Musical

Der Musical Frühling in Gmunden präsentiert ab 2. April 2020 die österreichische Erstaufführung
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Gmunden, 7.11.2019

Vincent van Gogh – das Musical

Der Musical Frühling in Gmunden präsentiert ab 2. April 2020 die österreichische Erstaufführung

(Gmunden, 7. 11. 2019) Der Musical Frühling in Gmunden bleibt auch 2020 seinem Motto treu und zeigt mit „Vincent van Gogh“ erneut außergewöhnliches Musical mit Niveau – zu sehen ab 2. April 2020 im Stadttheater Gmunden. In Zeiten, in denen die Qualität eines Abends vermehrt am „Mitklatsch-Faktor“ gemessen wird, setzt das Gmundner Dream-Team nach wie vor auf Inhalte und künstlerisch interessante Werke. „Wir denken, dass wir ein sehr anspruchsvolles Publikum haben und nehmen dieses, sowie auch die künstlerische Umsetzung der durchaus gehaltvollen Stoffe sehr ernst. Darauf fußt unser Erfolg“, so Markus Olzinger, der mit Elisabeth Sikora die Gesamtleitung des Musical Frühlings in Gmunden über hat.

 

Ideale Besetzung für die Geschichte des Kunst-Genies

Das Musical “Vincent van Gogh” erzählt mit einnehmender Musik von Gisle Kverndokk die bewegende Lebensgeschichte eines der größten Kunst-Genies, dem Maler “Vincent van Gogh”. Es wird dramatisch, durchaus auch witzig und sehr emotional, wenn sich ab 2. April 2020 am Stadttheater Gmunden der Vorhang zu dieser nun fünften Erstaufführung des Musical Frühlings hebt.

Die ideale Besetzung des Vincent ist der norwegische Musical-Star Yngve Gasoy Romdal. 1999 gelang ihm als Mozart im gleichnamigen Musical in Wien sein viel beachteter Durchbruch. Er hat also Erfahrung mit zerrissenen Künstlerpersönlichkeiten und verfügt über eine enorme darstellerische Kraft. Auch auf die übrige Besetzung können die Musical-Macher stolz sein. Ein internationales Ensemble mit namhaften Stars wie Jesper Tyden, Bruno Grassini oder André Bauer wird auf der Bühne stehen.

Viel zu tun hat Mitbegründerin und Mitorganisatorin Elisabeth Sikora: Neben dem Design des Kostümbilds, das sie auch schon für “Blutsbrüder” und “Der geheime Garten” entworfen hatte, tritt sie dem Stück-Konzept folgend in gleich vier Rollen in Erscheinung und verkörpert alle Geliebten Van Goghs. Elisabeth Sikora: „Es wird eine spannende Herausforderung vier Persönlichkeiten in einem Stück auszuformen und darzustellen. Ich freue mich auf diese völlig neue und interessante Aufgabe. Die Kostüme entwerfe und besorge ich jetzt schon um zu Probenbeginn frei für meine Rollenarbeit zu sein. Ich habe für ‚Vincent van Gogh’ eine Mixtur aus historischem und modernem Stil gewählt, um so eine neue Sprache zu finden. Es werden dazwischen auch Reminiszenzen seiner Gemälde zu entdecken sein, was für mich ein besonderes Highlight darstellt. Von Van Gogh inspiriert und bestärkt sind wir stets bemüht, losgelöst vom Mainstream, in allen Bereichen eigene neue Wege zu gehen und neue Interpretationsformen zu finden. Hier möchte ich auch noch erwähnen, dass wir mit den jungen Künstlerinnen der Modeschule Ebensee eine Kooperation eingegangen sind, die eine Szene im Stück ausstatten und phantastisch umsetzen werden. Mehr verraten wir noch nicht. Ich freue mich schon sehr auf den Frühling 2020.“

 

Ausgewähltes Team für höchste Musical-Qualität

Der Musical Frühling bietet seit Jahren höchste Qualität und bekommt hierfür auch lobende Anerkennung bei den internationalen Verlagen, die den Musical Frühling in Gmunden immer wieder als den perfekten Platz für die deutschsprachige Erstaufführung ihrer Werke benennen. So sind auch nach Vincent für 2021 die Weichen bereits gestellt. Markus Olzinger dazu: “Wir haben natürlich auch den Luxus, dass wir jeden Darsteller, jede Darstellerin bis ins kleinste Ensemble eigens für die Rollen casten können. Selbiges gilt für jeden einzelnen Musiker, unsere wirklich überragend gute Ton- und Lichtabteilung, sowie alle übrigen Mitarbeiter, die diese Produktionen so einzigartig machen. Und nicht zuletzt steht Caspar Richter mit dem Live-Orchester des Musical Frühlings in Gmunden für einen, wie gewohnt, außerordentlichen Hörgenuss.“ Caspar Richter dirigierte schon die Welturaufführung dieses Werkes und feiert 2020 zudem sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Er feilt derzeit an der Partitur und erweitert diese mit zusätzlichen Arrangements. Die Choreografie liegt in den bewährten Händen von Julia Ledl. Regie und Bühnenbild übernimmt erneut Markus Olzinger.

 

Tickets bereits im Vorverkauf

Tickets sind von 14 – 74 Euro zu buchen. Der Vorverkauf hat bereits begonnen (ö-Ticket/ Bürgerservicestelle/ Tourismus Büro).

Weitere Infos unter: www.musical-gmunden.com

 

Musical Frühling in Gmunden

Im Herbst 2012 beschlossen die drei Künstler Elisabeth Sikora, Caspar Richter und Markus Olzinger eine eigene Musicalspielstätte zu gründen, um künstlerisch interessante und in unseren Breiten selten gezeigte Stücke umzusetzen. Der gebürtige Linzer Markus Olzinger hatte das Gmundener Stadttheater noch von den ersten Theatererfahrungen in seiner Kindheit in bester Erinnerung, arbeitete hartnäckig an der Umsetzung dieses lang gehegten Vorhabens und übernahm die Gesamtleitung des Projekts Musical Frühling in Gmunden.

Mittels der Förderung durch den Traunsee Tourismus, der Stadt Gmunden und dem Land Oberösterreich, sowie mit Hilfe zahlreicher Idealisten und freiwilligen Helfer gelang 2015 mit BLUTSBRÜDER die erste Premiere und wurde von Publikum und Presse in gleichem Maße gefeiert. Es folgte 2016 die Produktion „Der geheime Garten“ und 2017 „Sofies Welt“, womit das Team endgültig bewies, dass der Musical Frühling in Gmunden eine fixe Institution geworden ist. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung von „Jane Eyre“ ging das Festival in seine vierte erfolgreiche Spielzeit und feierte 2019 mit „Doktor Schiwago“ sein fünfjähriges Jubiläum. 2020 steht mit „Vincent van Gogh“ die nächste österreichische Erstaufführung am Programm. Da der Musical Frühling immer weiter wächst, wurde hier 2019 mit Elisabeth Sikora und Markus Olzinger eine Doppelleitung begründet.

 

Das Team

Leitung Musical Frühling in Gmunden:

Gesamtleitung: Elisabeth Sikora & Markus Olzinger
Musikalische Leitung: Caspar Richter

Kreativteam:

Regie/ Bühnenbild: Markus Olzinger
Musikalische Leitung: Caspar Richter
Kostümbild: Elisabeth Sikora
Choreographie: Julia Ledl
Lichtdesign: Ingo Kelp
Tondesign: Roland Baumann

Ab 2. April 2020: VINCENT VAN GOGH, ein Musical von Gisle Kverndokk (Musik) und Øystein Wiik (Texte)

Zu den Personen

Über Caspar Richter

Der geborene Lübecker war bis 1984 Dirigent an der Deutschen Oper Berlin. Davor war er bis 1981 Musikdirektor der Berliner Festspiele und gründete die Internationalen Sommerfestspiele Berlin. Ab 1983 war er zudem als Dirigent fest an der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Lorin Maazel und an der Volksoper als Orchesterchef tätig. 1984 übernahm er die musikalische Leitung der Bregenzer Festspiele, war Gast bei den Wiener Symphonikern und dem Radio Symphonie Orchester Wien. Er ist Gründungsmitglied und Musikdirektor der Vereinigten Bühnen Wien unter Peter Weck und Franz Häussler. Er war am Aufbau eines großen, ständigen Unterhaltungs- und Musicalorchesters für das Theater an der Wien, das Raimundtheater und das Ronacher beteiligt, mit dem er alle großen Musicals – davon sechs Uraufführungen sowie deutschsprachige Erstaufführungen – einstudierte und dirigierte: u.a. „Cats“, „A Chorusline“, „Das Phantom der Oper“, „Elisabeth“, „Die Schöne und das Biest“, „Mozart“, „Chicago“, „Romeo und Julia“, „Rebecca“, „Rudolf“ und „Tanz der Vampire“. 2009 hatte er die musikalische Leitung der Seefestspiele Mörbisch und ist seit 2010 Generalmusikdirektor der Nationaloper Brünn und Gastdirigent des Stadttheaters Brünn. Er ist musikalischer Leiter und Musikdramaturg der Festspiele Europäische Wochen Passau.

Casper Richter erhielt viele Preise und Auszeichnungen, unter anderem 1975 den Kurt-Magnus-Preis der ARD, Gold bis vierfach Platin für CD-Einspielungen, Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien und das Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse der Republik Österreich.

 

Über Markus Olzinger

Der gebürtige Oberösterreicher Markus Olzinger stand bereits mit zwölf Jahren in den Opern „Der Junge Lord“, „Carmina Burana“ und „Hänsel und Gretel“ auf der Bühne des Linzer Landestheaters. Es folgte ein Musical-Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Neben seiner Ausbildung zum Bühnendarsteller forschte er auch weiter in den Bereichen Regie, Produktion und Bühnenbild. Er steuerte so erste Bühnenbilder für einige Universitäts-Produktionen bei.

Nach seinem Abschluss war er als Darsteller unter anderem als Gustav in Martin Doepkes „Die Schöne und das Biest“ auf Europatournee. Es folgten Produktionen wie die „Rocky Horror Show“ am Saarländischen Staatstheater, „Funny Girl“ am Theater Ingolstadt, „Kiss me Kate“ am Linzer Landestheater, August Strindbergs „Der Pelikan“ auf Tournee mit den Theatergastspielen Kempf und eine Spielzeit am Mittelfränkischen Landestheater.

Zudem ist er seit jeher immer wieder auch als Bühnenbildner, Regisseur und Choreograph tätig. So zeichnete er unter anderem auch für das Bühnenbild zum Musical „Annie“ am Landestheater Linz anlässlich 30 Jahre Landesmusikschulwerk verantwortlich und übernahm die Raumgestaltung am Ball des Kaufmännischen Vereines Linz von 2014 bis 2016. Er führte Regie bei Showblöcken der Ronald McDonald Märchennacht in den Voest Alpine Stahlwelten.

 

Über Elisabeth Sikora

Die gebürtige Niederösterreicherin studierte Gesang, Schauspiel und Tanz am Konservatorium der Stadt Wien/ Privatuniversität/ MUK in der Sparte Musikalisches Unterhaltungstheater. Schon während ihrer Ausbildung stand sie regelmäßig in Hauptrollen in Musicals auf der Bühne: Maria Magdalena in „Jesus Christ Superstar“, Lisa in „Jekyll & Hyde“, Marguerite in „The Scarlet Pimpernel“  – wo sie auch auf den deutschsprachigen CD-Aufnahmen zu hören ist – sowie im Sprechtheaterbereich, etwa als Ismene in „Antigone“ (Jean Anouillh). Weitere Haupt-Partien folgten: Sally Bowles in „Cabaret“ (Eu-Tournée), die Erzählerin in „Joseph and the Technicolor Dream-Coat“ (Stadthalle  Wien), Fanny Brice in „Funny Girl“ (Theater Ingol-Stadt), Elsa Schrader in „The Sound Of Music“ (Staatstheater Kassel), Florence in „Chess“ (Stadttheater Lüneburg), Rosalia in „Westside-Story“ (Oper Graz), Mrs. Johnstone in „Blutsbrüder“ (Altern./Staatstheater Meiningen), Mina in „Dracula“ (Stadttheater Lüneburg), Saskia/Lilith in der Uraufführung von Xavier Naidoos „Timm Thaler“ (Staats-Theater Darmstadt), die Fee in Martin Doepkes „Die Schöne und das Biest“ (Eu-Tournee), Amneris in Elton John’s „Aida“ (Felsenbühne Staatz), die Teufelin in der Uraufführung des Musicals „Johnny Blue“ von Ralph Siegel (Theater Ingolstadt), Elise List in der Musical-Uraufführung „Bahn Frei!“ (Stadttheater Fürth), Bianca/Lois Lane in „Kiss me Kate“ (Landestheater Linz) sowie auch Im Familienmusical „Honk!“ (Next Liberty-Oper Graz).

Beim Musical Frühling in Gmunden sah man sie bisher als Mrs. Johnstone in „Blutsbrüder“, als Lily Craven in „Der geheime Garten“, als Hilde in „Sofies Welt“, in der Rolle der titelgebenden Jane Eyre und als Lara in „Doktor Schiwago“.

 

Über Yngve Gasoy Romdal

Der in Norwegen geborene Yngve Gasoy-Romdal studierte an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.Seinen Durchbruch feierte er in der Welturaufführung des Musicals „Mozart“ in der Titelrolle des Wolfgang Amadé Mozart im Theater an der Wien. In Deutschland brillierte der Künstler als Joe Gillis in der deutschen Produktion von „Sunset Boulevard“. Für seinen Auftritt in „Jekyll & Hyde“ (Köln) wurde er von der Zeitschrift Musicals im Jahr 2003 als deutschsprachiger Musicaldarsteller Nr. 1 ausgezeichnet. Im Fernsehen spielte er eine Gastrolle in „Kommissar Rex“. Für die ARD und den ORF drehte Yngve Gasoy-Romdal neben Maximilian Schell und Barbara Sukowa den Dreiteiler „Liebe, Lüge, Leidenschaft“. Beim Musical Frühling in Gmunden beeindruckte er mit den Titelrollen des Rochester in „Jane Eyre“ und Doktor Juri Schiwago in „Doktor Schiwago“.