Doktor Schiwago – das Musical

Musical Frühling in Gmunden lockt mit österreichischer Erstaufführung in eines der schönsten Stadttheater Österreichs
Pressefotos

Bildbeschreibung und Fotocredits in der Galerie

Presseunterlagen

Presseinformation
Gmunden, 14.11.2018

Doktor Schiwago – das Musical

Musical Frühling in Gmunden lockt mit österreichischer Erstaufführung in eines der schönsten Stadttheater Österreichs 

(Gmunden, 14. 11. 2018) Nach acht ausverkauften Vorstellungen von Jane Eyre im heurigen Jahr wagt sich das Team des Musical Frühlings in Gmunden erneut an eine österreichische Erstaufführung. Das international erfolgreiche Musical Doktor Schiwago kommt ab 11. April 2019 in die Traunsee-Metropole. Das Musical, nach dem Roman von Boris Pasternak und bekannt durch die Verfilmung mit Omar Sharif in der Hauptrolle, stammt aus der Feder von Lucy Simon. Die Komponistin ist dem Gmundner Publikum bereits ein Begriff. Sie schuf auch die Musik zu Der geheime Garten.

Inszeniert wird das Musical erneut vom Intendanten des Musical Frühlings, Markus Olzinger. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Caspar Richter. Die Titelrolle des Doktor Juri Schiwago übernimmt der von Publikum und Presse gefeierte Musicalstar Yngve Gasoy Romdal. Bekannt ist er unter anderem für seine Rolle als Original Mozart der gleichnamigen Wiener Uraufführung.  Die Rolle der Lara spielt Elisabeth Sikora. Sie bezauberte das Gmundner Publikum in den vergangenen Jahren als Mrs. Johnstone in Blutsbrüder, als Lily Craven in Der geheime Garten, als Hilde in Sofies Welt und in der Rolle der titelgebenden Jane Eyre im heurigen Jahr. Das Ensemble des Musical Frühlings in Gmunden wird von einem 20-köpfigen Spitzen-Orchester begleitet. Die Musiker stammen allesamt aus Brünn und spielen in dort in der Oper, in der Philharmonie und im Stadttheater.

 

Österreichische Erstaufführung

Doktor Schiwago ist höchst imposant und gleichsam emotional inszeniert. Unter der Regie von Markus Olzinger gelingt es stets bekannte Inhalte, gepaart mit einer  beeindruckenden Bildsprache, auf die Bühne zu bringen.

Die Stückauswahl beim Musical Frühling in Gmunden ist äußerst ambitioniert. Die macht sowohl für die Darsteller als auch für das Publikum den speziellen Reiz aus. Gezeigt werden international gefeierte Musicals als österreichische Erstaufführung. Der Musical Frühling in Gmunden hat sich damit in den vergangen Jahren als eines der renommiertesten Musical-Festivals im deutschsprachigen Raum einen Namen gemacht und bürgt somit für höchste künstlerische Qualität.

 

Über den Musical Frühling in Gmunden

Im Herbst 2012 als Idee dreier Künstler, Elisabeth Sikora, Caspar Richter und Markus Olzinger geboren, ist der Musical Frühling in Gmunden heute eine Veranstaltung mit internationaler Strahlkraft. Seit der erfolgreichen Premiere mit Blutsbrüder 2015 reisen jährlich Musicalliebhaber von Wien über Hamburg bis Japan nach Gmunden. Nicht verwunderlich, denn der Musical Frühling in Gmunden bietet außergewöhnlich inszenierte Musicalerlebnisse mit erstklassigen Darstellern, darunter Stars der deutschsprachigen Musicallandschaft – und das alles in einem der schönsten Stadttheater Österreichs. Nun steht die mittlerweile fünfte Produktion für 2019 in den Startlöchern.

 

Von der Idee zur Musical-Institution

Eine Musicalspielstätte für künstlerisch interessante und in unseren Breiten selten gezeigte Stücke – dieser Gedanke ließ die drei Künstler Elisabeth Sikora, Caspar Richter und Markus Olzinger nicht mehr los.

Eine mögliche Location fand man im Gmundener Stadttheater, das dem gebürtigen Linzer Markus Olzinger aus seiner Kindheit in bester Erinnerung war. Hartnäckig arbeitete er an der Umsetzung des lang gehegten Vorhabens und übernahm letztendlich die Gesamtleitung des Projektes.

2015 war es soweit: Mit Blutsbrüder feierte der Musical Frühling in Gmunden erfolgreich Premiere und Markus Olzinger sein Debut als Regisseur und Intendant. Die Produktion wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert und in den Folgejahren mit den Stücken Der geheime Garten, Sofies Welt und Jane Eyre fortgeführt. Die ersten beiden Produktionen wurden prominent von Marika Lichter als Schirmherrin begleitet.

Gefördert wird der Musical Frühling in Gmunden vom Traunsee Tourismus, der Stadt Gmunden und dem Land Oberösterreich. Unterstützung gibt es zudem von zahlreichen Kulturunterstützern und freiwilligen Helfern.

Zu den Personen

Über Caspar Richter

Der geborene Lübecker war bis 1984 Dirigent an der Deutschen Oper Berlin. Davor war er bis 1981 Musikdirektor der Berliner Festspiele und gründete die Internationalen Sommerfestspiele Berlin. Ab 1983 war er zudem als Dirigent fest an der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Lorin Maazel und an der Volksoper als Orchesterchef tätig. 1984 übernahm er die musikalische Leitung der Bregenzer Festspiele, war Gast bei den Wiener Symphonikern und dem Radio Symphonie Orchester Wien. Er ist Gründungsmitglied und Musikdirektor der Vereinigten Bühnen Wien unter Peter Weck und Franz Häussler. Er war am Aufbau eines großen, ständigen Unterhaltungs- und Musicalorchesters für das Theater an der Wien, das Raimundtheater und das Ronacher beteiligt, mit dem er alle großen Musicals – davon sechs Uraufführungen sowie deutschsprachige Erstaufführungen – einstudierte und dirigierte: u.a. Cats, A Chorusline, Das Phantom der Oper, Elisabeth, Die Schöne und das Biest, Mozart, Chicago, Romeo und Julia, Rebecca, Rudolf und Tanz der Vampire. 2009 hatte er die musikalische Leitung der Seefestspiele Mörbisch und ist seit 2010 Generalmusikdirektor der Nationaloper Brünn und Gastdirigent des Stadttheaters Brünn. Er ist musikalischer Leiter und Musikdramaturg der Festspiele Europäische Wochen Passau.

Casper Richter erhielt viele Preise und Auszeichnungen, unter anderem
1975 den Kurt-Magnus-Preis der ARD, Gold bis vierfach Platin für CD-Einspielungen, Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien und das Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse der Republik Österreich.

 

Über Markus Olzinger

Der gebürtige Oberösterreicher Markus Olzinger stand bereits mit zwölf Jahren in den Opern Der Junge Lord, Carmina Burana und Hänsel und Gretel auf der Bühne des Linzer Landestheaters. Es folgte ein Musical-Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Neben seiner Ausbildung zum Bühnendarsteller forschte er auch weiter in den Bereichen Regie, Produktion und Bühnenbild. Er steuerte so erste Bühnenbilder für einige Universitäts-Produktionen bei.
Nach seinem Abschluss war er als Darsteller unter anderem als Gustav in Martin Doepkes Die Schöne und das Biest auf Europatournee. Es folgten Produktionen wie die Rocky Horror Show am Saarländischen Staatstheater, Funny Girl am Theater Ingolstadt, Kiss me Kate am Linzer Landestheater, August Strindbergs Der Pelikan auf Tournee mit den Theatergastspielen Kempf und eine Spielzeit am Mittelfränkischen Landestheater.
Zudem ist er seit jeher immer wieder auch als Bühnenbildner, Regisseur und Choreograph tätig. So zeichnete er unter anderem auch für das Bühnenbild zum Musical Annie am Landestheater Linz anlässlich 30 Jahre Landesmusikschulwerk verantwortlich und übernahm die Raumgestaltung am Ball des Kaufmännischen Vereines Linz von 2014 bis 2016. Er führte Regie bei Showblöcken der Ronald McDonald Märchennacht in den Voest Alpine Stahlwelten.

 

Über Elisabeth Sikora

Die gebürtige Niederösterreicherin studierte Gesang, Schauspiel und Tanz am Konservatorium der Stadt Wien/ Privatuniversität/ MUK in der Sparte Musikalisches Unterhaltungstheater. Schon während ihrer Ausbildung stand sie regelmäßig in Hauptrollen in Musicals auf der Bühne: Maria Magdalena in Jesus Christ Superstar, Lisa in Jekyll & Hyde, Marguerite in The Scarlet Pimpernel  – wo sie auch auf den deutschsprachigen CD-Aufnahmen zu hören ist – sowie im Sprechtheaterbereich, etwa als Ismene in Antigone (Jean Anouillh). Weitere Haupt-Partien folgten: Sally Bowles in Cabaret (Eu-Tournée), die Erzählerin in Joseph and the Technicolor Dream-Coat (Stadthalle Wien), Fanny Brice in Funny Girl (Theater Ingol-Stadt), Elsa Schrader in The Sound Of Music (Staatstheater Kassel), Florence in Chess (Stadttheater Lüneburg), Rosalia in Westside-Story (Oper Graz), Mrs. Johnstone in Blutsbrüder (Altern./Staatstheater Meiningen), Mina in Dracula (Stadttheater Lüneburg), Saskia/Lilith in der Uraufführung von Xavier Naidoos Timm Thaler (Staats-Theater Darmstadt), die Fee in Martin Doepkes Die Schöne und das Biest (Eu-Tournee), Amneris in Elton John’s Aida (Felsenbühne Staatz), die Teufelin in der Uraufführung des Musicals Johnny Blue von Ralph Siegel (Theater Ingolstadt), Elise List in der Musical-Uraufführung Bahn Frei! (Stadttheater Fürth), Bianca/Lois Lane in Kiss me Kate (Landestheater Linz), sowie auch Im Familienmusical Honk! (Next Liberty-Oper Graz).

Beim Musical Frühling in Gmunden sah man Sie bisher als Mrs. Johnstone in Blutsbrüder, als Lily Craven in Der geheime Garten, als Hilde in Sofies Welt und in der Rolle der titelgebenden Jane Eyre.

 

Über Yngve Gasoy Romdal

Der in Norwegen geborene Yngve Gasoy-Romdal studierte an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.Seinen Durchbruch feierte er in der Welturaufführung des Musicals Mozart in der Titelrolle des Wolfgang Amadé  Mozart im Theater an der Wien. In Deutschland brillierte der Künstler als Joe Gillis in der deutschen Produktion von Sunset Boulevard. Für seinen Auftritt in Jekyll & Hyde(Köln) wurde er von der Zeitschrift Musicals im Jahr 2003 als deutschsprachiger Musicaldarsteller Nr. 1 ausgezeichnet. Im Fernsehen spielte er eine Gastrolle in Kommissar Rex. Für die ARD und den ORF drehte Yngve Gasoy-Romdal neben Maximilian Schell und Barbara Sukowa den Dreiteiler Liebe, Lüge, Leidenschaft. BeimMusical Frühling in Gmunden beeindruckte er im heurigen Jahr mit der Titelrolle des Rochester in Jane Eyre.