Die Vielfalt des Sommers zwischen Mühlviertler Alm und Freistadt

Tourismusregion setzt auf Bewegung, Naturerlebnis und Erholung
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Mühlviertel, 26. 04. 2018

Die Vielfalt des Sommers zwischen Mühlviertler Alm und Freistadt

Tourismusregion setzt auf Bewegung, Naturerlebnis und Erholung

(Unterweißenbach/ Freistadt/ Bad Zell/ Linz, 26. April 2018) Wandern, reiten, biken, oder doch lieber entspannt die Natur genießen und Energie tanken. Mit diesem vielfältigen Angebot lockt die Tourismusregion Mühlviertler Alm – Freistadt im Frühjahr und Sommer in eine der wohl schönsten Gegenden unseres Landes.

Ein touristisches Highlight ist nach wie vor der Johannesweg, die österreichische Antwort auf den Jakobsweg. Entlang der 84 Kilometer langen Wanderstrecke durch die unberührte Naturlandschaft des Mühlviertels findet man an zwölf Stationen Anregungen und Inspiration zu den Themen Geduld, Humor, Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft. Die Johannesweg-Stationen sind ab Juli übrigens auch hoch zu Pferd erreichbar. Dieser sogenannte Johannesritt ergänzt die 700 Kilometer Reitwege des Pferdereichs Mühlviertler Alm – ein wahres Paradies für Wanderreiter.

Wer lieber selbst in die Pedale tritt, kommt beim Biken auf der Tour de Ålm voll auf seine Kosten. Ein neues Startpaket, bestehend aus einer eigens entworfenen Trinkflasche und einer Tour de Ålm-Übersichtskarte, sorgt für Erfrischung und Orientierung auf den 177 Kilometern und knapp 6.000 Höhenmetern. Die Tour ist das Herzstück des Mountainbike-Wegenetzes der Mühlviertler Alm. In der Region Freistadt können Gäste das Radfahren mit dem Trinkgenuss verbinden. Drei Bierradtouren vom Grünen Band Europa an der Grenze zu Tschechien über die mittelalterliche Brau-Erlebnisstadt Freistadt bis zu den kulinarischen Highlights im Süden des Kernlands führen entlang beeindruckender Hopfenfelder zu den Orten wahrer Braukunst.

Einfach mal nichts tun und entspannen zwischen Steinriesen und Quendel-Polstern im Naturpark Mühlviertel – das verspricht das Lebensquell Bad Zell beim Stoa-Quendeln mit den Radonquellen als Jungbrunnen und den umgebenden Felsformationen als Kraftspendern. Oder man taucht ein in die heilsame Atmosphäre des Mühlviertler Waldes und findet hier zu Einklang und Harmonie begleitet von diplomierten Waldluftbademeistern. Gebucht werden kann das Waldluftbaden tageweise oder als mehrtägige Tour.

Bei der Frühjahrs-Pressekonferenz stellten Bürgermeister Hans Holzmann (Alm-Obmann), Bürgermeister Alois Reithmayr (Vorsitzender Tourismusverband Mühlviertler Alm), Hans Hinterreiter (Geschäftsführer Tourismusverband Bad Zell) und Christian Naderer (Vorsitzender Tourismusverband Mühlviertler Kernland) die Frühjahrs- und Sommer-Highlights der Tourismusregion vor.

Einfach begehenswert – der Johannesweg

Die Mühlviertler Alm hat ihre eigene Version des Jakobswegs: den Johannesweg. 12 Stationen entlang des 84 Kilometer langen Rundwegs vermitteln Weisheiten zu den Themen Geduld, Humor, Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft. Offizieller Ausgangsort ist die Gemeinde Pierbach mit zahlreichen Gratis-Parkplätzen im Süden der Mühlviertler Alm. Da es sich jedoch um einen Rundweg handelt, kann man an jeder Wegstelle und in jedem Ort einsteigen.

Wer den Johannesweg in Angriff nimmt, wird begeistert sein: frische Waldluft, Plätze der Ruhe und Entspannung, mystische Steine, kleine Denkmäler, kulturelle Highlights – wie zum Beispiel die beiden Burgruinen Ruttenstein und Prandegg – und zahlreiche Weitblicke in die Mühlviertler Landschaft, oft bis in die Alpen.
Die Mühlviertler Gastfreundschaft in Bauern- und Gasthöfen, Blockhäusern und familiär geführten Hotels tut ihr Übriges, damit die Wandernden neue Energie tanken und die herrliche Ruhe abseits der Ballungszentren genießen. Für die perfekte Wanderplanung empfiehlt sich die Johannesweg-Wanderkarte, die im Mühlviertler Alm Büro sowie bei allen Betrieben entlang des Johannesweges erhältlich ist.

Initiiert wurde der Johannesweg vom Dermatologen Johannes Neuhofer, um Menschen bei ihrer Regeneration zu unterstützen. Heute lockt der preisgekrönte Rundweg jährlich tausende Besucher auf die Alm. Mehr als 13.000 Nächtigungen machen die österreichische Antwort auf den Jakobsweg zu einem weiteren Leuchtturm im Tourismus Oberösterreichs.

Ab Juli: Johannesritt – Ein neues Erlebnis im Pferdereich Mühlviertler Alm

Seit 2012 erfreut sich der Johannesweg bei Wanderern großer Beliebtheit. Ab Juli kommt man nun auch hoch zu Pferd in diesen Genuss. Die zwölf Johannesweg-Stationen sind dann auch für Reiter gut zu erreichen. Der Johannesritt bietet Natur- und Pferdeliebhabern die Möglichkeit, fernab des stressigen Alltags, die eigene Balance wiederherzustellen. Der 110 Kilometer lange Johannesritt kann individuell oder als Pauschale inklusive Gepäcktransfer bei den Betrieben im Pferdereich Mühlviertler Alm gebucht werden. Innerhalb von fünf Tagen werden alle zwölf Johannesweg-Stationen angeritten. Die Eröffnung des Johannesritts findet im Zuge des Pferdereich-Festes am Sonntag, 1. Juli 2018 in Haid bei Königswiesen statt. Dabei wird auch eine Gruppe Reiter verabschiedet, die den fünftägigen Johannesritt in Angriff nehmen werden.

Doch im Pferdereich Mühlviertler Alm gibt es noch viel mehr zu entdecken: rund 700 Kilometer markierte Reitwege, 50 Pferderasten und Reiterherbergen sowie acht Erlebnis- und Relaxpätze für abwechslungsreiche Aktivitäten – z.B. Überwinden einer Hängebrücke. Das Pferdereich gilt als Paradies für Wanderreiter, die gerne das Gelände unter die Hufe nehmen, zwischendurch uralte Burgruinen entdecken wollen und die es auch nicht scheuen, mit ihrem Pferd einen Fluss zu durchqueren. Die Wanderreitkarte dient dabei als optimale Orientierungshilfe. Hier findet man Kontaktdaten für Pferdetransporte, Wanderreitführer, Kutschenfahrten, Wanderfahrer, Hufschmiede und Pferde-Tierärzte. Im Mai erscheint die neue Wanderreitkarte inklusive dem Johannesritt.

Tour de Ålm und Bierradtouren

Biken pur oder kombiniert mit Biererlebnis – in der Tourismusregion Mühlviertler Alm – Freistadt hat man die Wahl. Die Tour de Ålm, das Herzstück und Aushängeschild des Mountainbike-Wegenetzes der Region Mühlviertler Alm lockt immer mehr Biker in die Region. Sie nehmen die Tour mit ihren 177 Kilometern und knapp 6.000 Höhenmetern in Angriff und sind begeistert. Anfang des Jahres wurde der Verein Tour de Alm gegründet, der als erste Maßnahme ein Startpaket mit eigens entworfener Trinkflasche und Tour de Ålm-Übersichtskarte entwickelt hat. Spezielle Website- und App-Angebote folgen in Kürze.

In der Region Freistadt kann man die Biervielfalt mit allen Sinnen erleben. Das Bier gehört zum Mühlviertel wie seine Hügel und der Granit. Seit mehr als 500 Jahren wird im Mühlviertel Bier gebraut. Und das mit besten Rohstoffen direkt aus der Region. Nicht umsonst gilt das Mühlviertel als die größte Hopfenanbauregion in Österreich. Hier kann man drei Tage in der Beer Bubble Freistadt erleben. Man erfährt Spannendes über das Handwerk vom Schroten des Korns bis zum Gärprozess in der Braucommune Freistadt, dabei wird auch verkostet. Der Bierlehrpfad in Kefermarkt bietet Kultur und landschaftliche Eindrücke des Mühlviertels rund um die erste Oberösterreichische Gasthausbrauerei und das Schloss Weinberg. Bei der Wanderung am Wasserwanderweg nach St. Peter erkunden sie das Mühlviertler Urgesteinswasser als Basis für das gute Bier.

Drei Bierradtouren vom Grünen Band Europa an der Grenze zu Tschechien über die mittelalterliche Brau-Erlebnisstadt Freistadt bis zum Naschmarkt im Süden führen entlang beeindruckender Hopfenfelder zu wahren Orten der Braukunst. Hier erfahren die Radler Wissenswertes über die Rohstoffe und den Brauprozess. Von Biersommeliers geleitete Verkostungen mit verschiedensten Bierspezialitäten regionaler Gasthaus- und Kleinbrauereien runden das Angebot ab. Jede der drei Touren ist als Rundweg individuell befahrbar. Die Strecken variieren zwischen 70 und 80 Kilometer bzw. 1.060 und 1.200 Höhenmeter. Als Tipp bietet es sich an, die Radtouren mit dem E-Bike zu befahren.

Stoa-Quendeln im Lebensquell Bad Zell

Im Lebensquell Bad Zell laden heilsame „Tu-nix-Tage“ mit Entspannung und Wellness zwischen Steinriesen und Quendel-Polstern auf eine Reise zum Wohlbefinden. Man genießt die Radonquellen als Jungbrunnen und die umgebenden riesigen Felsformationen und beeindruckenden Naturdenkmale als Kraftspender. Unter anderem umfasst das Pauschalangebot mit zwei Übernachtungen und Lebensquell-Genusspaket einen Quendelsekt als Willkommensgruß, den Eintritt in die Sauna- und Wasseroase inklusive Aufgüssen mit Salz und Quendelduft sowie eine entspannende Fußmassage mit Quendelöl.

Auch Angebote im Naturpark Mühlviertel sind im Paket inkludiert. Hier findet man Ruhe, gepflegte Kulturlandschaft, Entspannung und herzliche Menschen. Das Landschaftsschutzgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 1.046 Hektar über die vier Gemeinden Allerheiligen, Bad Zell, Rechberg und St. Thomas am Blasenstein. Die kleinstrukturierte Kulturlandschaft mit naturnahen Fluss- und Bachabschnitten, Schluchtwäldern, Feuchtwiesenresten und blühenden Magerwiesen wird vom 360 Millionen Jahre alten Weinsberger Granit geprägt. Dieser bereichert das Landschaftsbild mit imposanten Granitformationen, Wackelsteinen, Blockburgen oder als „Steinkobel“.

Mühlviertler Waldluftbaden – erforscht und erprobt

Mühlviertler Waldluftbaden verbindet Natur und Tradition, Gesundheit und Achtsamkeit. Man taucht ein in die heilsame Atmosphäre des Mühlviertler Waldes, spürt Ruhe und Klarheit, stärkt Abwehrkräfte, entlastet Kreislauf und Nerven. Man erlebt Orte der Kraft, nimmt frische Energie auf und entschleunigt. Die diplomierten Waldluftbademeister begleiten die Gäste ganz nach ihren Bedürfnissen. Außerdem kennen sie die Wälder, Wege und Plätze, ihre gesundheitsfördernden Wirkungen, Natur- und Ortskräfte. Die Angebote reichen von tageweisen bis zu mehrtägigen Waldluftbadetouren mit den Waldluftbademeistern.

Das Mühlviertler Waldluftbaden basiert auf einer in Europa einzigartigen medizinischen Feldstudie über die gesundheitlichen Wirkungen des Waldluftbadens, die von Dr. Martin Spinka geleitet wurde. Die Studie zeigt, dass Waldluftbaden die Gesundheit fördert, indem es die Erholungsfähigkeit des menschlichen Organismus stärkt. Mit seinen vielen Kraftplätzen erwies sich das Wald- und Granithochland des Mühlviertels als besonders wirksam. Es hat die größte Dichte an sogenannten Schalensteinen in Europa.

Über die Tourismusregion Mühlviertler Alm – Freistadt

Die Tourismusregion Mühlviertler Alm – Freistadt entwickelt sich aus den Tourismusverbänden Mühlviertler Kernland mit 16 Mitgliedsgemeinden, Mühlviertler Alm mit acht Mitgliedsgemeinden sowie Bad Zell, Königswiesen und weiteren eingemeindigen Tourismusverbänden.